Nord-Ostsee-Kanal Infos | Startseite
Neues Heim für Kreuzottern

Frank Behling 20.07.2009 

Am Nord-Ostsee-Kanal hat der Bau von drei Freilandterrarien begonnen - 63 Tiere sollen umziehen.

Kiel - Die Uferbereiche des Nord-Ostsee-Kanals bei Landwehr und Schinkel sind inzwischen Lebensräume für eine Vielzahl seltener Tiere. Besonders die unter Schutz stehenden Kreuzottern fühlen sich dort wohl. Doch bald müssen einige von ihnen umziehen.

KreuzotterDer Startschuss der Arbeiten für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals fiel genau genommen am Montag bei Sehestedt. Jörg Raabe schickte einen Kilometer westlich der Fährstelle seinen Forstmulcher in den Einsatz. Mit einer rotierenden Stahltrommel voller Diamantzähne fräste das tonnenschwere Gerät oberhalb der Kanalböschung eine Schneise in die Landschaft. Aber keineswegs für die Schiffe, sondern für ganz besondere Anwohner des Kanals. Die Fläche westlich der vom Kanal geteilten Gemeinde soll ein neues Heim für Kreuzottern werden. Die Reptilien wohnen gegenwärtig noch am Kanalufer zwischen Königsförde und Neuwittenbek.

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110 Nord Ostsee-Kanal-Passagen von 38 Luxuslinern angemeldet

Kiel - Die Kreuzfahrtsaison 2009 steht in den Startlöchern. Mit dem Frühling wird in den kommenden Tagen auch auf dem Nord-Ostsee-Kanal die Zeit der Traumschiffe eingeläutet. In diesem Jahr sind bislang 110 Passagen von 38 Kreuzfahrern für den Kanal angemeldet.

Kreuzfahrschiff BALMORAL - Foto FB Kreuzfahrschiff BALMORAL - Foto FB

Der Startschuss fiel zwar bereits am 3. April mit der „Expedition“, doch richtig los geht's mit den Traumschiffen zwischen Brunsbüttel und Holtenau am 29. April. Dann kommt die „FRAM“ der norwegischen Postschiffslinie Hurtigruten gegen 10 Uhr in Brunsbüttel in die Schleuse. Stammgast Nummer eins ist in diesem Jahr die Reederei AIDA Cruises aus Rostock. An 13 Terminen zwischen dem 13. Mai und 6. September wird die 38531 BRZ große „AIDAcara“ den Kanal passieren. Das 193 Meter Schiff ist das kleinste der sechs Clubschiffe des deutschen Marktführers bei Seereisen. „Der Nord-Ostsee-Kanal ist für uns einer der Höhepunkte bei den Reisen mit der AIDAcara' im Sommer“, sagt Kathrin Heitmann, Sprecherin der Rostocker Reederei. Die „AIDAcara“ war bislang nur auf Transitreisen vereinzelt auf dem Kanal unterwegs. Größtes Schiff ist 2009 mit einer Vermessung von 43537 BRZ die „Balmoral“ des norwegischen Veranstalters Fred Olsen Cruises.

(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
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Nord-Ostsee-Kanal Info

Aktuelles vom Nord-Ostsee-Kanal

Montag, 23. März 2009

Kreuzfahrer im Kieler Hafen 2009

Herausgegeben vom Hafenbetrieb der SEEHAFEN KIEL im Februar 2009

Die Kreuzfahrer-Liste 2009

Neue Webcam am Nord-Ostsee-Kanal

Es gibt eine neue Webcam am Kanal, zu sehen auf den Seiten des "Brückenboten". Die Webcam befindet sich bei der Schiffsbegrüßungsanlage in Rendsburg (Rendsburger Hochbrücke).

Schiffs-Informationen in Echtzeit

Auf der Homepage der "Kieler Nachrichten" werden die Schiffsbewegungen auf der Förde und im Kanal (bis zur Levensauer Hochbrücke) in Echtzeit dargestellt.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Rekord für Nord-Ostsee-Kanal - 105 Millionen Tonnen transportiert.

Auf dem Nord-Ostsee-Kanal hat die Ladungsmenge 2008 trotz der Wirtschaftskrise erstmals die 100-Millionen-Tonnen-Grenze übertroffen. Die Kanalverwaltung gab das Jahresergebnis in Kiel mit mehr als 105 Millionen Tonnen an. 42611 Schiffe passierten den rund 100 Kilometer langen Kanal zwischen Kiel und Brunsbüttel, 560 weniger als 2007.

 
Schiffs-Standortbestimmung

Schiffs-Standortbestimmung im Kiel-Canal

SARTORI & BERGERMit dem Tracing-System von SARTORI & BERGER können Sie die externer LinkStandorte der Schiffe vor und im Nord-Ostsee-Kanal überprüfen. *
Das System nutz die interner LinkAIS -Daten der Schiffe.
( AIS bei externer LinkAIS - wsd-nord.wsv )
Es werden Schiffsname, Fahrtrichtung und Geschwindigkeit angezeigt. Die Verzögerung der Anzeige beträgt ca. eine Stunde.

* Eine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der Angaben kann ich nicht übernehmen. Die Angaben sind nur für den privaten Gebrauch.

 
Hinweise:

Die Bilder können (meistens) durch anklicken vergrössert werden.

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Maschinenproblem: Containerfrachter rammt anderes Schiff

Text und Bilder: Frank Behling 26.10.2008 

Kiel – Erheblicher Schaden entstand Sonntagmorgen im Kieler Nordhafen bei einer Schiffskollision.

BELUGA SENSATION BELUGA SENSATION Verursacher des Unfalls war der Containerfrachter „Beluga Sensation". Das 135 Meter lange Schiff war gegen 6 Uhr aus der Schleuse ausgelaufen und sollte im Nordhafen auf Gegenverkehr warten. Bei dem Warten in der Weiche im Nordhafen kam es an Bord zu einem Umsteuerungsproblem mit der Hauptmaschine.

Bild: Die BELUGA SENSATION ist nicht fahrbereit. Das Ruderblatt ist abgeknickt und das Achterschiff verbeult und zum Teil aufgerissen

(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
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Treffpunkt schwimmende Straße

Heike Stüben, Kieler Nachrichten vom 09.08.2008

 

Auf der Sehestedter Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal - Eine sommerliche Momentaufnahme


Sehestedt
- Weit ist es nun wirklich nicht von Jörg Sieberts Haus zur Kirche. Vielleicht 250 Meter. Dennoch ist der Weg etwas Besonderes. Denn er führt über die schwimmende Straße mitten im Ort. Die "VS Stolpmünde", die Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal, verbindet das geteilte Sehestedt und bringt für ein paar Minuten ganz unterschiedliche Menschen zusammen, die eines eint: Sie alle sind auf dem Weg.

Jörg Siebert zum Beispiel kommt heute mit Gießkanne und Hacke auf die Fähre. Der 42-Jährige will auf den Friedhof neben der Kirche auf der anderen Kanalseite. "Meine Oma hat viel für mich getan. Deshalb kümmere ich mich jetzt um ihr Grab", sagt der Bäcker, der bis vor wenigen Jahren noch ein echter Nachtpassagier war. Damals arbeitete er auf dem anderen Kanalufer, musste nachts immer um 1.15 Uhr die Seite wechseln. "Die Besatzung wusste das und stand stets auf dieser Seite bereit." Das galt auch für jene Sturmnacht. "Damals haben sie mich übergesetzt, damit ich rechtzeitig Brötchen backen konnte. Sie hätten es bestimmt ablehnen können bei dem Wetter. Es ging echt hoch her an Bord, und ich hab lieber die Augen zugemacht."

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Container - Geschichten

 

In der Basisversion ist diese Kiste 6,1 Meter lang, 2,44 Meter breit und 2,60 Meter hoch. Sie ist aus Metall und wiegt leer 2300 Kilogramm. Sie muss Stöße, Stürme und Salzwasser aushalten und ist so stabil gebaut, dass sie in 13 bis 15 Lagen übereinandergestapelt werden kann. Der Container - eine einfache Erfindung, doch er veränderte die Welt grundlegend.

Von Jörn Genoux - Kieler Nachrichten vom 24. Mai 2008

 

Feederschiff URANUS Feederschiff URANUS Ohne ihn wäre der Prozess der Globalisierung, der weltweiten Arbeitsteilung, wohl kaum so weit fortgeschritten. Denn durch den Container spielen Transportkosten kaum noch eine Rolle. Sie sind verschwindend gering. Und daher lohnt es sich, weit entfernt von den Märkten und den Kunden zu produzieren.
Das gilt für Jeans und T-Shirts, von denen jeweils 10 000 bis 20 000 Stück in einen Container passen. Aber selbst der Transport eines solch sperrigen Gutes wie eines Motorrades von Japan nach Deutschland kostet nur noch 30 Dollar (19 Euro) in den siebziger Jahren war es der zehnfache Preis.
Viele Produkte überqueren sogar mehrfach die Meere. In ihrem „Reisebericht eines T-Shirts" schildert das die amerikanische Professorin Pietra Rivoli. 

(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
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Der Kanal in den Kieler Nachrichten

Berichte über den Nord-Ostsee-Kanal in den Kieler Nachrichten.

 
Britischer Frachter blockierte den Kanal

Frank Behling, KN 09.10.2008 

FINNMASTER blockiert Kanal FINNMASTER blockiert Kanal Fischerhütte - Die Havarie der britischen RoRo-Fähre „Finnmaster" hat in der Nacht zu gestern auf dem Nord-Ostsee-Kanal zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Um 21.18 Uhr war der 162 Meter lange und 20,6 Meter breite Frachter nach Mitteilung der Wasserschutzpolizei in der Ausweichstelle Fischerhütte bei Kanalkilometer 34 mit einem Ausfall der Maschinenanlage liegen geblieben. Im Bereich eines Lagers der Kurbelwelle war die Betriebstemperatur so weit gestiegen, dass die MAN-Hauptmaschine abgestellt werden musste. Die Besatzung des manövrierunfähigen Schiffes leitete ein Notankermanöver ein und konnte so eine Kollision mit anderen Schiffen sowie der Böschung vermeiden.

Foto Frank Behling 
Die 162 Meter lange Frachtfähre „Finnmaster" blieb mit Maschinenschaden im Kanal liegen und musste von Schleppern nach Kiel zum Notliegeplatz im Nordhafen gezogen werden.

(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
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Ein neuer Riese auf dem Kanal

Frank Behling 08.09.2008

 

Kiel - Fast zwei Jahre war die „KATHARINA" die Nummer eins bei den Containerschiffen auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Jetzt wurde der Frachter der niederländischen Reederei Wagenborg aber von „HEINRICH EHLER" abgelöst.
Ist 167 Meter lang und bietet Platz für 1400 Standardcontainer: die Der Neubau der Hamburger Sietas Werft ist der größte zurzeit im Linienverkehr auf dem Kanal. Der 167 Meter lange Frachter kann bei einer Tragfähigkeit von 17 000 Tonnen über 1400 Standardcontainer aufnehmen und somit auch voll beladen den Kanal passieren. Mit Blick auf die Kapazitäten des Kanals und die Hafenanlagen im Ostseeraum wird die Schiffsklasse auch „Baltic Max" genannt.
Die unter der Klasse 178 bei Sietas gebaute„ HEINRICH EHLER" ist der erste Frachter dieses Typs. Die mit 17 600 BRZ vermessene „HEINRICH EHLER" übertrifft die „KATHARINA" um 550 Tonnen. Bei beiden Schiffen handelt es sich um Frachter, die ohne Lukendekekel auskommen und deshalb extrem kurze Hafenliegezeitgen benötigen.
Aufgrund ihres längeren Rumpfes kann die 176 Meter lange und 16 523 BRZ große „KATHARINA" zwar theoretisch 1700 Container laden, die dann jedoch nicht voll beladen sein dürfen. Der niederländische Frachter verkehrt für die Reederei Delphin im Liniendienst zwischen dem Baltikum und den Niederlanden. Die „HEINRICH EHLER" fährt für die Reederei Unifeeder im Liniendienst zwischen Antwerpen, Rotterdam und Bremerhaven sowie Helsinki und Kotka in Finnland. Auf diesen Reisen soll die „HEINRICH EHLER zweimal pro Woche den Kanal passieren. Vom Typ 178 wird eine größere Anzahl für deutsche und niederländische Auftraggeber in Hamburg gebaut.

Ist 167 Meter lang und bietet Platz für 1400 Standardcontainer: die bei Sietas gebaute „Heinrich Ehler".
Foto: Frank Behling (gescannt)

 
Sicher durch den Kanal

Kiel – Um ein großes Schiff sicher durch den Kanal zu bringen, bedarf es einer Menge Fingerspitzengefühl. Seit fast genau 100 Jahre nehmen deshalb speziell ausgebildete Kanalsteurer in Kiel und Brunsbüttel das Ruder von Schiffen mit mehr als 100 Metern Länge in die Hand.
Seit dem 24. September 1908 gibt es den Verein der Kanalsteurer. „Viel Zeit hat man nicht, um sich auf das Schiff einzustellen“, sagt Ralf Schöttler, der seit 1980 Kanalsteurer ist. „Mit dem geradeaus fahren ist es im Kanal nicht getan“, erklärt er. Besonders wenn sich Schiffe im Konvoi begegnen, müssen die Steurer schnell reagieren. Selbst erfahren Kapitäne staunen, wenn der Steurer dann auf gerader Strecke plötzlich das Ruder dreht und das Schiff trotzdem weiter geradeaus fahre, sagt Schöttler. Der Grund: Wenn sich zwei Schiffe begegnen, sorgt das von den Schiffen verdrängte Wasser dafür, dass die Schiffe anschließend zur Mitte des Kanals gedrückt werden. Kommt dann im Konvoi ein weiteres Schiff entgegen, droht ohne Gegenlenken eine Kollision.

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Bilder der Woche

 

Kanalufer in Holtenau Kanalufer in Holtenau Tonne 7 wird gewartet Tonne 7 wird gewartet
OOCL MOSCOW übenimmt Lotsen OOCL MOSCOW übenimmt Lotsen Kapitän von BUSSARD Kapitän von BUSSARD

 

... und noch ein persönliches Anliegen:

Hilfe für Ghana

Hilfe für GhanaDer Deutsch-Ghanaische Entwicklungshilfeverein wurde 1993 von in Kiel lebenden Ghanaern gegründet und wurde im Vereinsregister des Amtsgerichts Kiel unter der Nummer VR 3626 mit dem Namen Ga­Adanme Kulturverein e.V. eingetragen. Die Gründungsmitglieder waren alle Migranten aus der Greater Region Accra.
Das Ziel des Vereins ist es, durch Hilfe zur Selbsthilfe die Lebensumstände im ländlichen Bereich Ghanas langfristig zu verbessern. 
Ausserdem arbeitet der Verein an der Integration von Migranten aus Afrika in die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland.

Zur Homepage vom Deutsch-Ghanaischer Entwicklungshilfeverein e.V.

. . . und noch ein wenig Werbung "for me and my friends" 


Webseitengestaltung (Webdesign) und Bildbearbeitung tb22.com

Und wer gerne klettert findet hier > Hochseilgärten in Deutschland

Über den Nord-Ostsee-Kanal nach New York

Ein Umzug ist immer mit Stress und meist hohen Kosten verbunden. Diese Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht. Aber ein Umzug in ein anderes Land stellt die Familie vor eine riesige Herausforderung. Zum Glück gibt es für solche Fälle Spezialisten die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen. In unserem Fall war es ein Umzug in die USA genauer gesagt ging es in Richtung New York. Ohne die Hilfe einer großen Spedition hätten wir das wohl nicht alles so gut über die Bühne gebracht. Wir hatten ja gar keine Vorstellungen auf was wir auch beim Zoll achten müssen. Aber ehe der eigentliche Umzug vor der Tür steht, gilt es eine gute Spedition zu finden. Am besten man holt sich von einigen international tätigen Firmen einige Angebote ein.

Nach eingehender Beratung ging unser Umzug in einem Container per Frachtschiff über den Nord-Ostseekanal. Wir haben aus Kostengründen nicht alle Möbel mitgenommen und nur das wichtigste im Container verstaut. Selbst bei einem kleinen Container, kann so ein Umzug sehr teuer werden. Wie gesagt die wichtigsten Dinge und Möbel von denen wir uns nicht trennen wollten, kamen ordentlich verpackt in den Container. Die Reise ging in Rostock los, über den Nord-Ostseekanal und dann  über den Atlantik.

Von unserem Auto haben wir uns schweren Herzens getrennt. Die Einfuhr eines älteren Autos ist einfach zu teuer. Nun ja, was tut man nicht alles für seinen Traum.

Da wir eine Firma beauftragt haben die mit anderen Firmen weltweit zusammenarbeitet gab es bei der Ankunft in New York keine besonderen Probleme. Die dort beauftragt Spedition hat sich um das Verladen des Containers gekümmert. Zoll und Papier waren alle in Ordnung und so hatten wir relativ schnell unseren verbliebenen Hausstand in New York. Wir hatten viele Dinge schon im Vorfeld geplant und organisiert. Aber ohne eine gute Spedition und die erforderliche Logistik wären die Dinge nicht so schnell und reibungslos gegangen.

(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)