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Schiffe - Container
Technik, Verkehr u. Schiffstypen


HENNECKE RAMBOW (Open-Top) HENNECKE RAMBOW (Open-Top) Containerschiffe sind ein für den Transport von ISO-Containern ausgelegter Schiffstyp. Dabei ist die Bauweise des Schiffes so konzipiert, dass die Container möglichst platzsparend verladen werden können und kein Raum verschwendet wird. Die Ladekapazität von Containerschiffen wird in den Einheiten TEU (Twenty-feet Equivalent Unit) und FEU (Fourty-feet Equivalent Unit) angegeben. Kleinere und mittlere Schiffe verfügen meistens noch über ein eigenes Ladegeschirr um das Schiffe eigenständig be- und entladen zu können. Die größeren Containerschiffe mit 3.500 TEU und mehr Ladevermögen, sind auf Häfen mit entsprechenden Containerterminals angewiesen um be- und entladen zu werden.

Die wichtigste Kennzahl für die Größe eines Containerschiffes ist die "TDW", das heißt Tonnes Dead Weight. Dies ist die Last welche ein leeres Containerschiff tragen kann, im wesentlichen Fracht und Treibstoff.
Raumangaben wie BRZ oder BRT sind für ein Containerschiff, bei dem viel auf dem Deck gestapelt ist, nicht so wichtig.

Containerschiffe in Hamburger Hafen (Bild: Hamburgfotos_de) Containerschiffe in Hamburger Hafen (Bild: Hamburgfotos_de) Die Geschichte der Containerschifffahrt begann vor etwas 50 Jahren.
Als Vater des Containers gilt der Amerikaner Malcolm McLean. Er entwickelte diese Boxen und gründete seine eigene Reederei "Sea Land". Die Geschichte der heutigen Containerschiffahrt begann mit dem 26. April 1956, als ein umgebauter Tanker mit 28 Containern von Newark mit Ziel Houston ablegte. Im selben Jahr wurde der erste Containerdienst zwichen den USA und Puerto Rico aufgenommen. Erst 10 Jahre später, 1966 machte ein Schiff mit Containern in einem europäischen Hafen fest. Das erste deutsche Containerschiff (Hapag-Lloyd) fuhr von Hamburg im Jahre 1968.
Als normierte Maße für die Container haben sich 20ft (feet) und 40ft international bewährt.

Die größten Containerschiffe erreichen heute eine Länge von bis zu 350m und haben ein Fassungsvermögen von über 8.000 TEU. Die Entwicklung in den nächsten Jahren geht aber zu noch größeren Schiffen mit einer Länge von über 400m und einem Containerfassungsvermögen von 12.000 TEU, aufgrund dieser gigantischen Ausmaße müssen auch viele Hafenanlagen, den neuen Anorderungen angepasst werden, um nicht vom internationalen Massengütertransport ausgeschlossen zu werden.

Das nächste Kapitel in der Entwicklung der Containerschiffe schrieben die 'Open-Top-Schiffe', also 'oben-offen', zuerst 1994 zu sehen. 'open-top' bedeutete keine Lukendeckel, offene Laderäume, ein besonders gestalteter Bug gegen überkommende Seen und ein effektives Pumpsystem. Diese Schiffe wurden in verschiedenen Versionen von 3420 TEU's bis 4140 TEU's gebaut. Die letzte Version hatte eine Länge von 232 m, Breite 32 m, Speed 22 kn und nur 16 Besatzungsmitglieder. Aus Gründen der Schiffsfestigkeit (Torsion), der Schiffssicherheit und der Wirtschaftlichkeit ist man jedoch wieder davon abgekommen, Open-Top-Schiffe mit mehr als 1000 TEU zu bauen.
Dadurch, dass die Lukendeckel fehlen, muss höherfester Stahl eingesetzt und zusätzlich die Gurtung versteift werden, was aus wirtschaftlicher Sicht zu teuer ist. Außerdem ist ein hoher Freibord nötig, um eindringendes Seewasser zu minimieren.

Das größte Containerschiff der Welt ist zur Zeit die "Emma Maersk" mit einer Länge von 397,7m, Breite 56,4m, Tiefgang 16m, Seitenhöhe 30,2m, BRZ 170.794, tdw 158.200, TEU 11.000 offiziell, vermutet werden bis 14.500, Geschwindigkeit 26 kn, Besatzung 13 Mann. Unter Deck sind 20 Containerreihen nebeneinander möglich, 10 übereinander. An Deck werden 22 Reihen nebeneinander gestaut, 7 werden übereinander angegeben, obwohl 9 möglich sind.

EMMA MAERSK EMMA MAERSK

Bild von: blogs.yahoo.co.jp

Bilder Containerschiffe

(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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