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NOK Inhalt
Der Nord-Ostsee-Kanal
Kieler Nachrichten
- Der Kanal ist zu gefährlich
- KING EDWARD legte Schleuse lahm
- Kanal peilt die 100 Millionen Tonnen an
- Die Entwicklung auf dem Ölmarkt
- Den Kanalfähren gehen die Seeleute aus
- Ein Renner bei den Lotsen
- Grösster Containerfrachter im Kanal
- Neue Brücke für Hochdonn
- Keine Millimeterarbeit
- TIMCA holt LKW von der Stasse
- Tanker zieht es ins Baltikum
- Aufschwung auf dem Kanal
- Ruf nach Reservetoren
- Gastanker gerammt
- Der Kanal zieht neue Linien an
- Tankstelle mit neuem Liegeplatz
- Kollision im Kanal
- Einschleicher auf Frachtschiff festgestellt
- Sperriges Schiff für sperrige Ladung
- Am Ufer werden Tiere gezählt
- Koreanischer Frachter mit Mängeln
- EE ENTERPRISE musste sich abholen lassen
- Brandalarm in der Schleuse
- Kreuzfahrer kontra Brücken
- AIDA zeigt wieder Flagge im Land
- Containerfrachter fuhr in Böschung
- Holzdalben haben im Kanal bald ausgedient
- Pötte auf dem Kanal immer größer
- Sietas feiert Jubiläum
- Kollision nach Maschinenausfall
- Verkehrschaos auf Kanal und B76
- In Brunsbüttel gibt es kein Frischwasser mehr
- Schleusentor gerammt
- Sietas Werft hat gut zu tun
- Der Kanal bricht alle Rekorde
- Sicher durch den Kanal
- 110 Nord Ostsee-Kanal-Passagen
| Am Ufer werden Tiere gezählt |
| Geschrieben von Frank Behling | |
Umweltverträglichkeitsprüfung für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals ist angelaufen.Von Frank Behling, Freitag 01.02.2008 Kiel - Die Vorbereitungen für den Kanalausbau sind in die nächste Phase gegangen. Jetzt ist die Untersuchung der Naturverträglichkeit der Baumaßnahme an der Reihe. Genau ein Jahr lang sollen Biologen im Auftrag des Wasserund Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau die gesamte Flora und Fauna entlang der Uferbereiche unter die Lupe nehmen.
Den Auftrag für die Tierund Pflanzenprüfung hat das Hamburger Ingenieurbüro Leguan erhalten. Für die 450 000 Euro sollen Mess- und Erfassungseinrichtungen wie zum Beispiel Fallen im Gelände ausgebracht werden. Aber auch Biologen werden unterwegs sein und Tiere beobachten, zählen und erfassen. Die Sammlung der Daten für die Umweltverträglichkeit wird im Sommer ihren Höhepunkt haben und soll bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. „Es ist wichtig, dass man dafür eine komplette Vegetationsperiode abbildet", sagt Brockmann. Nach der Arbeit am Kanal folgt die Zusammenstellung der Fakten im Büro. Ziel ist es, Mitte 2009 den Antrag für das Planfeststellungsverfahren stellen zu können. Mit dem Beschluss wird dann nach zehn bis 15 Monaten gerechnet. Wenn das klappt, könnten im Winter 2010/2011 die ersten Bagger anrollen, wenn nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren die Aufträge vergeben worden sind. Dann sollen 2014 etwa 8,5 Millionen Kubikmeter Erdreich aus den Kurven entfernt werden. Schon jetzt beschäftigt man sich mit der Frage, wohin das Baggergut verfrachtet werden soll. „Wir prüfen da verschiedene Varianten", sagt Brockmann. Auch eine Verwendung des Erdreichs im Hafenbau in Hamburg oder Kiel sei denkbar.
Mit dem Ausbau soll der Kanalbereich für die Schifffahrt sicherer werden. Da der Kanalausbau sich bereits vor Jahren abzeichnete, hatte das Bundesverkehrsministerium im August 2005 einen Planungsauftrag an die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord erteilt. Angesichts der in Deutschland sehr langwierigen Planungszeiten müssen sich die Reeder jedoch noch gedulden. „Wir bräuchten den Ausbau schon heute, die Schiffe werden immer größer. Es ist bedauerlich, dass die Planungszeiten in Deutschland so lang sind", sagte Jan Petersen vom Schiffsmakler UCA.
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Am Ufer werden Tiere gezählt 

Anpassung der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals