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Maschinenproblem: Containerfrachter rammt anderes Schiff

Text und Bilder: Frank Behling 26.10.2008 

Kiel – Erheblicher Schaden entstand Sonntagmorgen im Kieler Nordhafen bei einer Schiffskollision.

BELUGA SENSATION BELUGA SENSATION Verursacher des Unfalls war der Containerfrachter „Beluga Sensation". Das 135 Meter lange Schiff war gegen 6 Uhr aus der Schleuse ausgelaufen und sollte im Nordhafen auf Gegenverkehr warten. Bei dem Warten in der Weiche im Nordhafen kam es an Bord zu einem Umsteuerungsproblem mit der Hauptmaschine.

Bild: Die BELUGA SENSATION ist nicht fahrbereit. Das Ruderblatt ist abgeknickt und das Achterschiff verbeult und zum Teil aufgerissen

 

JEROME J JEROME J Die Maschinenanlage des einer Bremer Reederei gehörenden Containerfrachters wurde nach Auskunft der Wasserschutzpolizei ungewollt auf Rückwärtsfahrt eingekuppelt und ließ sich nicht sofort abschalten. Die Folge: Der Frachter fuhr plötzlich rückwärts und rammte die Pier des Lokomotivherstellers Voith. Nach dem Aufprall trieb die „Beluga Sensation" dann auch noch weiter und erfasste im Bereich des Silos den dort liegenden Küstenfrachter „Jerome H".

 

JEROME J JEROME J Dieser 75 Meter lange Frachter wurde von dem unter der Flagge Gibraltars fahrenden Containerfrachter so schwer getroffen, dass alle Leinen brachen und das Küstenmotorschiff quer über den Kanal bis in die Böschung auf Holtenauer Seite trieb. Bei der Kollision wurden dann auch das Heck der „Jerome H" sowie die Böschung beschädigt. Verletzt wurde dabei jedoch glücklicherweise niemand. Die Höhe des Gesamtschadens an der Voith-Pier sowie an beiden Schiffen lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Beide Frachter erhielten nach Mitteilung der Wasserschutzpolizei ein Auslaufverbot.

(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi)
 
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