Kanal - Bilder
NOK Inhalt
Kieler Nachrichten
- Der Kanal ist zu gefährlich
- KING EDWARD legte Schleuse lahm
- Kanal peilt die 100 Millionen Tonnen an
- Die Entwicklung auf dem Ölmarkt
- Den Kanalfähren gehen die Seeleute aus
- Ein Renner bei den Lotsen
- Grösster Containerfrachter im Kanal
- Neue Brücke für Hochdonn
- Keine Millimeterarbeit
- TIMCA holt LKW von der Stasse
- Tanker zieht es ins Baltikum
- Aufschwung auf dem Kanal
- Ruf nach Reservetoren
- Gastanker gerammt
- Der Kanal zieht neue Linien an
- Tankstelle mit neuem Liegeplatz
- Kollision im Kanal
- Einschleicher auf Frachtschiff festgestellt
- Sperriges Schiff für sperrige Ladung
- Am Ufer werden Tiere gezählt
- Koreanischer Frachter mit Mängeln
- EE ENTERPRISE musste sich abholen lassen
- Brandalarm in der Schleuse
- Kreuzfahrer kontra Brücken
- AIDA zeigt wieder Flagge im Land
- Containerfrachter fuhr in Böschung
- Holzdalben haben im Kanal bald ausgedient
- Pötte auf dem Kanal immer größer
- Sietas feiert Jubiläum
- Kollision nach Maschinenausfall
- Verkehrschaos auf Kanal und B76
- In Brunsbüttel gibt es kein Frischwasser mehr
- Schleusentor gerammt
- Sietas Werft hat gut zu tun
- Der Kanal bricht alle Rekorde
- Sicher durch den Kanal
- 110 Nord Ostsee-Kanal-Passagen
| Sicher durch den Kanal |
| Geschrieben von Frank Behling | |
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Kiel – Um ein großes Schiff sicher durch den Kanal zu bringen, bedarf es einer Menge Fingerspitzengefühl. Seit fast genau 100 Jahre nehmen deshalb speziell ausgebildete Kanalsteurer in Kiel und Brunsbüttel das Ruder von Schiffen mit mehr als 100 Metern Länge in die Hand.
Genau diese Erfahrung fehlte in den Anfangsjahren des Kanals vielen Rudergängern der Schiffe. Die Folge: Es kam oft zu Kollisionen. Im Frühjahr 1900 traten für die Kanalverwaltung die ersten acht Steurer den Dienst an. Sie steuerten die Schiffe, während der Lotse den Kapitän beriet. So wird es auch heute noch gehandhabt.
Die Männer sind meistens zu zweit unterwegs. Nur kleinere Schiffe mit 100 bis 120 Metern Länge kommen mit einem Steurer aus und wechseln ihn in Rüsterbergen bei Rendsburg. Für die Dauer des Einsatzes sind die Steurer Teil der Besatzung und haben an Bord
wie es in der Verfügung des Kaiserlichen Kanalamtes von 1916 festgelegt ist. Das gilt auch heute noch, wie Arno Schmidt erklärt. Geschlafen werde heute aber höchsten in den beiden Gebäuden in Holtenau und Brunsbüttel. Der Verein besteht zurzeit aus 154 Mitgliedern. Alles Nautiker mit Patent. „Bis zum Jahresende werden es wohl 172 Mitglieder sein“, sagt Schöttler. So viele Kanalsteurer gab es in der seit Gründung des Vereins noch nie. |
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Verein der Kanalsteurer