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Artikel Brunsbüttel. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. November 2007, 17:56 UTC. URL:  http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Brunsb%C3%BCttel&oldid=39011032 (Abgerufen: 19. November 2007, 16:06 UTC)
Koordinaten: 53° 54′ N, 9° 8′ O
Webpräsenz:  www.brunsbuettel.de
Brunsbüttel bei Google Maps
Geschichte
Die älteste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich in einer Urkunde vom 14. Juli 1286. Darin geloben die Bürger von Brunsbüttel dem Erzbischof von Bremen (Giselbrecht/Giselbert von Brunkhorst, Erzbischof 1273-1306) die Hamburger Kaufleute nicht mehr auszurauben. Die Bezeichnung des Ortes lautet dort Brunesbutle.
1772 erhält der Brunsbüttel-Eddelaker-Koog die politische Selbständigkeit durch den dänischen König Christian VII. 1907 erfolgt die Umbenennung des Brunsbüttel-Eddelaker-Koogs in Brunsbüttelkoog, das im Jahre 1948 Stadtrecht erhält.
Am 1. Januar 1970 werden die Stadt Brunsbüttelkoog und die Gemeinden Brunsbüttel, Mühlenstraßen, Ostermoor, Osterbelmhusen, Westerbelmhusen und Westerbüttel zur Stadt Brunsbüttel zusammengelegt. Genau zwei Jahre später wird dann noch die Gemeinde Blangenmoor-Lehe eingemeindet, sowie eine etwa 80 ha große Fläche aus der Steinburger Nachbargemeinde Büttel, auf der das Kernkraftwerk errichtet wurde.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Brunsbütteler Wirtschaft ist durch die Seefahrt und den Handel geprägt. Herausragendes Datum war die Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal;international: Kiel-Canal)im Jahre 1895. Prägend für die Wirtschaft Brunsbüttels waren die Lotsenbrüderschaften. Brunsbütteler Lotsen begleiten die Schiffe auf der Elbe von Brunsbüttel bis Hamburg und auf dem Nord-Ostsee-Kanal von Brunsbüttel bis Kiel. Auf dem Kanal werden die Lotsen außerdem von den Kanalsteuern begleitet. In Brunsbüttel wird auch die Verkehrslenkung auf Elbe und Nord-Ostsee-Kanal durchgeführt.
Brunsbüttel hat verschiedene Häfen. An der Elbe liegen der Tiefwasserhafen Elbehafen und der nur bei Flut befahrbare Seglerhafen für die einheimischen Sportboote. Mehrere Häfen liegen am Nord-Ostsee-Kanal, unter anderem der Yachthafen für die vorbeifahrenden Sportboote, der Ölhafen und der Landeshafen.
Seit 1962 wurden in Brunsbüttel mehrere Chemiewerke angesiedelt. Seitdem ist die Wirtschaft überwiegend durch die chemische Industrie geprägt. In den Jahren 1970 bis 1977 wurde das Kernkraftwerk Brunsbüttel errichtet.
Das erste Exemplar der derzeit größte Windenergieanlage der Welt, der "REpower 5M", mit einer Nennleistung von 5 Megawatt und einer Gesamthöhe von 183 Metern steht seit Sommer 2004 in Brunsbüttel.
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