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Begriff Definition
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Billigflagge

Abwertende Bezeichnung von Flaggenstaaten, die den Reeder günstige Bedingungen (z.B. Steuern) bieten.

(z.B. Panama, Malta, Bahamas )

 
BRZBrutto- und Nettoraumzahl (BRZ, NRZ)
Bruttoregistertonne (BRT) und Nettoregistertonne (NRT) wurden ersetzt durch die dimensionslosen Zahlen Bruttoraumzahl (BRZ) und Nettoraumzahl (NRZ).
Nach der BRZ oder NRZ berechnen sich weiterhin die tonnage dues, die Gebühren für Hafennutzung (Hafenabgaben), Kanal- oder Schleusendurchfahrt und Lotsen.

Diese Werte sind im amtlichen Internationalen Schiffsmessbrief (International Tonnage Certificate) erfasst, der bei der Indienststellung eines Schiffes in Deutschland vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ausgestellt wird.
 
BugDer Bug ist das Vorderteil eines Schiffsrumpfes.
Den vorderen Abschluss des Bugs bildet der Vordersteven. 

Ein WulstbugWulstbug: Der markante Vorbau am Unterwasserbug der meisten großen Schiffe moderner Bauart.
Dieser bildet unterhalb der Wasserlinie eine Form, die einem U-Boot ähnelt. Der Wulstbug ist auch unter dem Begriff "Taylor-Wulst" bekannt, benannt nach dem amerikanischen Admiral David Watson Taylor (*1864, †1940).
Die Vorteile des Wulstbug sind u.a.:
Kleinere Schiffe tauchen nicht so stark mit dem Bug in die Wellen ein, da der Wulstbug durch sein Volumen den Auftrieb des Vorschiffes erhöht. Die Seegangseigenschaften werden verbessert.
Bei allen Schiffen verringert der Wulstbug den Wasserwiderstand, bei einigen um bis zu 10 %, da durch seinen Aufbau die hochfrequenten Anteile der Bugwelle vermieden werden.

EisbrecherbugEisbrecherbug: Der Bug eines Eisbrechers ist konvex geformt und im Bereich der Wasserlinie relativ flach, sodass das Schiff mit Schwung auf das Eis auffahren kann, damit dieses unter dem Gewicht auseinanderbricht.
Den Eisbrecherbug sieht man oft an russischen Schiffen, die weit im Norden Öl bunkern.
 
BugstrahlruderMakierung für das BugstrahlruderEin Bugstrahlruder (engl. bow thruster) ist eine Ruderanlage in der Nähe des Schiffsbugs unterhalb der Wasserlinie zum besseren Manövrieren, d.h. Verringerung des Radius\'. Ein Bugstrahlruder ist ein rohrförmiger Durchgang durch die gesamte Schiffsbreite im vorderen Zehntel eines Schiffes. Quer eingesetzt in dieses Rohr ist eine Propelleranlage mit einem Impeller, welche es ermöglicht, den Bug des Schiffs nach Backbord oder Steuerbord zu bewegen. Dies geschieht durch Änderung der Drehrichtung des Propellers oder Verstellen der Propellerflügel. Angetrieben wird der Propeller durch einen im Schiff installierten Elektro- oder Hydraulikmotor. Das Bugstrahlruder kann aufgrund von hydrodynamischen Effekten nur bis zu einer Fahrtgeschwindigkeit von 5 Knoten eingesetzt werden. Bei höheren Geschwindigkeiten ist es fast vollkommen wirkungslos.

Artikel Bugstrahlruder. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. Oktober 2007, 12:56 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bugstrahlruder&oldid=37714012 (Abgerufen: 7. Dezember 2007, 06:26 UTC) Der Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation

 
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DalbenDalbenDalben bestehen aus mehreren in den Boden gerammten Holzpfählen, die durch ein Bandeisen aus Stahl zusammengehalten werden. Auf dem Kopf eines Dalben befindet sich in der Regel ein Poller zum Belegen von Leinen. Dalben stehen vor allem in den Weichen. Der erste und der letzte Dalben in einer Weiche tragen eine beleuchtete \"Pyramide\". Die Holzdalben im Kanal sollen in uZkunft durch solche aus Stahl ersetzt werden.
 
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DrempelDer Ausdruck Drempel (v. mittelhochdt.: drempel Türschwelle) bezeichnet in einer Schleuse den Mauervorsprung, über dem sich das bergseitige Schleusentor befindet und bei Schleusen mit Schützen in den Toren eigentlich Energievernichter heißt. Damit beim Ablassen des Wassers aus der Schleusenkammer das Boot nicht auf dem Drempel aufsetzt und beschädigt wird, ist die Lage des Drempels an der Wand der Schleusenkammer markiert und bei Talfahrt zu beachten. Bei Bergfahrt sieht man den Drempel als Mauer unterhalb des bergseitigen Schleusentores.
 
ELWIS

ELWIS-HPELWIS ist die Homepage der deutschen Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) mit Hinweisen für alle Schifffahrtstreibenden auf Binnenwasserstraßen.
Der Begriff ELWIS ist die Kurzform für Elektronisches Wasserstraßen-Informationssystem.
Mit Hilfe der Informationen in ELWIS soll den Schifffahrtstreibenden geholfen werden, ihre Fahrt besser planen zu können. Das wirkt sich u. a. positiv auf den Verkehrsfluss und somit auch auf die Sicherheit auf den Wasserstraßen aus.

In ELWIS stehen u. a. Wasserstands- und Verkehrsinformationen und die für die Binnenschifffahrt maßgeblichen Gesetze und Verordnungen in den jeweils aktuellen Fassungen zur Verfügung. Es sind außerdem Informationen zu der Infrastruktur der Wasserstraßen, Verkehrsstatistiken sowie Hinweise für die Freizeitschifffahrt hinterlegt. Abgerundet wird das Informationsangebot durch fachbezogene Adressen, Erreichbarkeiten und Internetlinks. Alle Informationen werden als Service der WSV zentral und kostenfrei in ELWIS zur Verfügung gestellt.

Artikel ELWIS. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 1. Juli 2007, 17:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=ELWIS&oldid=33859364 (Abgerufen: 2. März 2008, 16:58 UTC)

 
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FeederschiffEin Feederschiff (englisch feeder vessel oder feeder ship; von to feed = füttern, versorgen) ist ein speziell für Container- oder Autotransporte gebautes Frachtschiff, das als Zulieferer und Verteiler für große Seeschiffe bzw. Seehäfen tätig ist. Die Beladung erfolgt hier an den Containerterminals. Feederschiffe, die auch kleine Häfen ohne leistungsfähige Containerbrücken oder Kräne anlaufen, können mit einem eigenen Ladegeschirr ausgestattet sein. Dieser Schiffstyp arbeitet als Zubringer und Verteiler für die großen Container- und Autoterminals in den Tiefwasserhäfen und anderen wirtschaftlich bedeutenden Seehäfen. Er transportiert Fracht, die aus oder in kleine Fluss- und Küstenhäfen sowie aus solchen Hafenstädten verschifft werden müssen, die keine direkte Anbindung an die internationalen Seehandelswege haben, wie z. B. Helsinki oder Sankt Petersburg. Feederschiffe werden vor allem aus ökonomischen Gründen eingesetzt; für ein großes Übersee-Containerschiff ist es z. B. unwirtschaftlich, für die Entladung einer kleinen Anzahl von Containern einen Hafen anzulaufen, weshalb deren Umschlag auf wenige, leistungsfähige Häfen (\"Container-Hubs\") beschränkt und der Weitertransport mit kleineren Schiffen mit geringeren Betriebskosten abgewickelt wird. Weiterhin bietet nicht jeder Hafen ausreichenden Tiefgang und Liegeplätze mit der für effizienten Umschlag notwendigen Infrastruktur. Die Bezeichnung Feederschiff beinhaltet keine Größenangabe. In Europa können die meisten dieser Schiffe einige hundert Standardcontainer (TEU) aufnehmen, in Ostasien fahren bereits Feederschiffe mit einer Kapazität von weit mehr als 1.000 Containern, welche die größeren Containerschiffe mit einer Tragkraft von über 5.000 Containern beliefern. In der Binnenschifffahrt werden immer mehr Containerschiffe eingesetzt. Die neuesten Schiffe der Jowi-Klasse transportieren bis zu 500 TEU von den Rheinmündungshäfen ins Binnenland.

Artikel Feederschiff. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. Oktober 2007, 20:18 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Feederschiff&oldid=37767240 (Abgerufen: 7. Dezember 2007, 06:33 UTC)
Der Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation

 
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FlaggengrußAuf Schiffen: Grüßen eines Schiffes durch kurzzeitiges Niederholen (dippen) einer Flagge auf etwa 1/2 bis 1/3 der Höhe, in der sich die Flagge normalerweise befindet.
 
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HaithabuHaithabu (altnordisch Heiðabýr, aus heiðr = Heide, und býr = Hof; dänisch Hedeby, lateinisch Heidiba, heutiger deutscher Name Haddeby) war als erste echte mittelalterliche Stadt in Nordeuropa ein Handelsort und Hauptumschlagsplatz für den Handel zwischen Skandinavien, dem Nordseeraum und dem Baltikum. Haithabu lag auf der Kimbrischen Halbinsel an der Schlei in der Schleswigschen Enge (Isthmus) zwischen Nordsee und Ostsee in der Nähe des historischen Ochsenwegs (oder Heerweg). Der Ort gehörte zur Arensharde. Heute gehört das Gelände zur Gemeinde Busdorf nahe Schleswig im Kreis Schleswig-Flensburg in Deutschland. Der seit Jahrhunderten verlassene Ort ist zusammen mit dem den Ort umgebenen Danewerk und dem Ringwall der slawischen Wagrier in Oldenburg in Holstein eines der bedeutendsten archäologischen Bodendenkmäler in Schleswig-Holstein.

Artikel Haithabu. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. Oktober 2007, 15:12 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Haithabu&oldid=37607753 (Abgerufen: 7. Dezember 2007, 06:35 UTC)
Der Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation

 
HandelsflaggeAls Handelsflagge wird die Flagge bezeichnet, die von Handelsschiffen und anderen Schiffen im privaten Besitz als Nationalflagge gehisst wird. Ein veralteter Begriff für die Handelsflagge ist Kauffahrteiflagge.
Oftmals der Staatsflagge ähnlich, sich jedoch meist von der Kriegsflagge unterscheidend.
Die Handelsflagge muß von jedem im Schiffsregister eingetragenen Schiff geführt werden, wenn die Bekanntgabe der Nationalität notwendig ist (besonders beim Ein- und Auslaufen in einen Hafen).
Das Recht zum Führen einer Handelsflagge wird durch das Flaggenzeugnis des Staates verliehen, in dem das Schiff registriert ist. Die Handelsflagge können nur Schiffe führen, die keine Kriegsschiffe oder Staatsschiffe sind.
 
Havarie

DelleEine Havarie (von arabisch awr „Fehler, Schaden“) ist ein Schadensfall üblicherweise in Verbindung mit einem Wasserfahrzeug, bei dem das Fahrzeug und zumeist auch die beförderte Ware in erheblicher Weise in Mitleidenschaft gezogen werden. Im Extremfall gehen Fahrzeug und Ware unter. Sowohl das zu Schaden gekommene Fahrzeug als auch sein Eigentümer bzw. seine Passagiere werden als Havarist(en) bezeichnet.

Artikel Havarie. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. November 2007, 16:39 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Havarie&oldid=39365439 (Abgerufen: 7. Dezember 2007, 06:37 UTC)
Der Artikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation

 
Havariekommando

Gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer

havariekommando_klein.jpgDas Havariekommando ist eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer. Es hat am 1. Januar 2003 seinen Dienst aufgenommen und gewährleistet ein gemeinsames Unfallmanagement auf Nord- und Ostsee. Das Havariekommando bündelt die Verantwortung für die Planung, Vorbereitung, Übung und Durchführung von Maßnahmen zur Verletztenversorgung, zur Schadstoffunfallbekämpfung, zur Brandbekämpfung, zur Hilfeleistung und zur Gefahrenabwehr bezogenen Bergung bei komplexen Schadenslagen auf See sowie einer strukturierten Öffentlichkeitsarbeit.

http://www.havariekommando.de/index.html

 
IMO - Nummer

IMO NummerDie Internationale Seeschifffahrts-Organisation (englisch: International Maritime Organization, IMO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen.

Die IMO-Nummer wird von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation vergeben und begleitet das Schiff von der Kiellegung bis zur Abwrackung/Untergang, unabhängig von Eigner- oder Flaggenwechsel, vergleichbar der Fahrgestellnummer eines Kraftfahrzeugs. Sie besteht aus "IMO" und einer siebenstelligen numerischen Folge, z. B. „IMO2245438“. Kriegsschiffe, Fischereifahrzeuge und diverse andere Spezialschiffe, z.B. Feuerschiffe, sind von der Pflicht zur Führung einer IMO-Nummer ausgenommen.

 
ISPS Sicherheitscodes

Ab 1. Juli 2004 trat für Schiffe und Hafenanlagen ein umfangreicher internationaler Sicherheitskodex in Kraft, der von der UN-Schifffahrtsorganisation IMO nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf Initiative der USA weltweit verbindlich eingeführt wurde.
In Deutschland hat hierzu das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die administrativen Aufgaben für die mehr als 450 seegehenden Schiffe unter deutscher Flagge übernommen, die termingerecht mit einem international gültiges Sicherheitszeugnis ausgestattet werden müssen.
Nach dem 1. Juli 2004 kann Schiffen ohne entsprechende Dokumente das Anlaufen ausländischer Häfen verboten werden.
Ziel des ISPS-Code (International Ship and Port Facility Security Code) ist es, potenzielle terroristische Übergriffe auf Schiffe und Hafeneinrichtungen möglichst zu verhindern.
Analysen hatten gezeigt, dass der Seeverkehr im Gegensatz zum Luftverkehr weniger geschützt ist, obwohl aufgrund der Internationalität und wirtschaftlichen Bedeutung des Seeverkehrs für den weltweiten Handel eine besondere Gefahrenlage bestehe, erläuterte Christoph Brockmann, verantwortlicher Abteilungsleiter im BSH für die Umsetzung des ISPS-Code auf Schiffen.
Für die Sicherheit in den Häfen sind die Bundesländer zuständig. Dort wird ebenfalls mit Hochdruck an der Umsetzung der IMO-Vorgaben gearbeitet.
Auf jedem international verkehrenden Schiff ab 500 BRZ (Bruttoraumzahl) müssen künftig Sicherheitsoffiziere an Bord sein. Außerdem sind Sicherheitsexperten für jede Reederei und jeden Hafenbetrieb zu benennen, die Schwachstellen aufspüren und Sicherheitskonzepte erstellen sollen. Zudem muss jedes Schiff auf der Grundlage einer Risikobewertung einen Gefahrenabwehrplan einführen.

von: Deutsches Maritimes Kompetenz Netz

 
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KanalsteurerDer Kanalsteurer ist ein, speziell für das Steuern von Schiffen auf dem Nord – Ostsee – Kanal, ausgebildeter und von der WSV zugelassener Rudergänger. Aktuell hat der Verein der Kanalsteurer 131 Mitglieder. Im Jahr 2005 haben die Kanalsteurer 16.616 Schiffssteuerungen auf Schiffen im Transit durch den Kanal durchgeführt. Der Kanalsteurerdienst steht unter der Fachaufsicht der Wasser und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Die Verpflichtung zur Annahme von Kanalsteurern ist in der Seeschifffahrtsstraßenordnung festgelegt.
 
Kimbrische Halbinsel

Kimbrische Halbinsel (auch Cimbrische Halbinsel, lat. chersonesus cimbrica) bezeichnet die Halbinsel zwischen Ostsee und Nordsee, die sich von der Elbmündung im Süden über eine Länge von ca. 450 km bis nach Kap Skagen auf Vendsyssel-Thy im Norden erstreckt und den kontinentaleuropäischen Teil Dänemarks sowie den Großteil des deutschen Bundeslandes Schleswig-Holstein und den nordelbischen Teil Hamburgs umfasst. Sie war für die Seefahrt von Anfang an ein großes Hindernis, das letztlich durch Kanalbauten wie den Nord-Ostsee-Kanal beseitigt wurde.

Artikel Kimbrische Halbinsel. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. August 2007, 20:01 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kimbrische_Halbinsel&oldid=35249230 (Abgerufen: 7. Dezember 2007, 06:38 UTC)
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LinienschiffEin Linienschiff war ein historischer Kriegsschifftyp. Der Name entstand dadurch, dass diese Schiffe im Gefecht hintereinander in Kiellinie segelten.
 
LotseDer Begriff Lotse kommt ursprünglich aus der Seefahrt (engl. loadsman = Geleitsmann). Im Englischen wird er als „Pilot“ bezeichnet. Ein Lotse ist in der Seefahrt meist (in Deutschland grundsätzlich) ein erfahrener Nautiker (Kapitän) mit mehrjähriger praktischer Erfahrung, der bestimmte Gewässer so gut kennt, dass er die Führer von Schiffen sicher durch Untiefen, vorbei an Schifffahrtshindernissen und den übrigen Schiffsverkehr geleiten kann. So gesehen üben sie ihre Tätigkeit als Berater des Kapitäns eines Schiffes aus.
 
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PanamaxPanamax bezeichnet Schiffe, insbesondere Containerschiffe, die anhand ihrer Abmessung gerade noch durch die Schleusen des Panamakanals passen. Diese sind jeweils 1.000 ft (305 m) lang, 110 ft (33,5 m) breit und 85 ft (26 m) tief.
 
Plimsoll, Samuel

Samuel PlimsollSamuel Plimsoll (* 10. Februar 1824; † 3. Juni 1898) war ein englischer Abgeordneter, der gegen eine Reederschaft zu Felde zog, die absichtlich seeuntüchtige Schiffe ausfahren ließ, um bei Schiffbruch die Versicherungssumme zu erhalten. Er mobilisierte die öffentliche Meinung gegen Premierminister Benjamin Disraeli und die Schiffseigner für eine Gesetzesvorlage gegen nicht seetüchtige Schiffe (Unseaworthy Ships Bill). Sie führte 1890 zur Kennzeichnung aller Handelsschiffe des Königreichs mit der so genannten Freibordmarke, die später von nahezu allen seeschifffahrttreibenden Nationen übernommen wurde.

 
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Skagerrak

Das (oder auch der) Skagerrak ist ein Teil der Nordsee zwischen der Nordküste Jütlands (Dänemark), der Südküste Norwegens und der Südwestküste Schwedens. Über das Kattegat (Ostseite Jütlands) verbindet es über den Großen und Kleinen Belt und den Öresund die Nordsee mit der Ostsee. Ende Mai 1916 fand in diesem Meeresgebiet die große und verlustreiche Seekriegsschlacht des Ersten Weltkrieges (dt. Skagerrakschlacht, engl. Battle of Jutland) statt.

Artikel Skagerrak. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. November 2007, 17:19 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Skagerrak&oldid=39513707 (Abgerufen: 7. Dezember 2007, 06:40 UTC)
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SponungEine beiderseits des Kiels und Stevens entlanglaufende Rinne, in die die Planken der Außenhaut eingepasst sind.
 
TEUTEU (Twenty Foot Equivalent Unit) ist eine Maßeinheit für die Container-Transportkapazität von Schiffen und Hafeneinrichtungen. 1 TEU entspricht einer ISO 20 Fuß Standard-Container-Einheit. Die Größe eines Containerschiffes wird weltweit durch Angabe der maximalen TEU-Stellplatz-Kapazität bestimmt. Eine Ausnahme macht lediglich die weltgrößte Container-Reederei Maersk Line, die für ihre Schiffe ausgehend von der maximalen Tragfähigkeit die Anzahl von beladenen TEUs zu je 14 Tonnen nennt. Dieser Wert ist immer niedriger als der Wert für die maximale Stellplatz-Kapazität.
 
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Voith Schneider PropellerNach der Idee des österreichischen Ingenieurs Ernst Schneider wurde bei Voith vor über 80 Jahren ein weltweit einzigartiger Schiffsantrieb entwickelt, mit dem Schub nach allen Richtungen und in jeder beliebigen Größe stufenlos präzise und schnell erzeugt werden kann. Dabei sind Antrieb und Steuerung in einem Aggregat vereinigt. Diese Lösung ist einfach und bestechend zugleich: Beim Voith Schneider Propeller rotiert ein mit dem Schiffsboden eben abschließender, mit mehreren achsparallelen Flügeln besetzter Radkörper um seine senkrechte Achse. Der gleichförmigen Drehbewegung wird zur Schuberzeugung eine Schwingbewegung der einzelnen Propellerflügel um ihre eigene Achse überlagert. Der Flügelausschlag bestimmt die Schubgröße, die Phasenlage zwischen 0° und 360° gibt die Schubrichtung an. Dadurch bedingt kann in allen Richtungen der gleiche Schub erzeugt werden - der ideale Verstellpropeller. Beide Variablen - Schubgröße und Schubrichtung - werden durch ein mechanisches Getriebe, die Kinematik, gesteuert.
 
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WeicheIn der Weiche ist der Kanal breiter als im normalen Verlauf. Hier können (müssen) die Schiffe den Gegenverkehr passieren lassen. In den Weichen befinden sich Dalben, an denen die Schiffe festmachen können, wenn es die Umstände (starker Wind) erfordern. Geregelt wird der Verkehr von Ampeln am Ende der Weichen.
 
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