Frachter kracht in Schleusentor

12.04.2011 10:47 von Frank Behling (Kommentare: 0)

Foto: Frank Behling

Ein niederländischer Frachter ist heute früh in Brunsbüttel beim Einlaufen in die Nordkammer der kleinen Schleusen havariert. Nach ersten Angaben kollidierte der 90 Meter lange Frachter „Flinterfortune“ kurz vor acht Uhr beim Einlaufen im dichten Nebel mit dem Schleusentor.
Verletzte gab es bei dem Zusammenprall nach Angaben der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel keine. Der Frachter und das Schleusenbauwerk wurden dabei beschädigt. Die Schleusenkammer ist vom Personal des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel außer Betrieb genommen worden. Die am Bug beschädigte „Flinterfortune“ durfte ihre Reise in Richtung England nach der Protokollierung durch die Wasserschutzpolizei fortsetzen.

Bei der Kollision wurden am Vorschiff Teile der Reling und des Schanzkleids eingedrückt. Damit ist das Schiff weiter seetüchtig. Die Höhe des Sachschadens an dem Schleusenbauwerk wird jetzt ermittelt. An dem Schleusentor wurden bei dem Zusammenstoß Teile des Antriebs und der Hydraulik beschädigt. Die Reparatur könnte sogar mehrere Wochen dauern. Die alten Schleusen stammen aus dem Jahr 1895. Ihre Technik ist sehr aufwändig und Reparaturen sind langwierig.

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